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GNU/Linux und FreeBSD sind stabil und sicher und haben in diesem sensiblen Fachbereich eine große Zukunft.

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Datensicherheit: Festplatten überprüfen mit Linux Drucken
Datensicherheit ist in der Medizin von hoher Bedeutung. Es lohnt sich deshalb hin und wieder seine Fesplatten zu überprüfen - denn oft schon kann ein kommender Festplatten-Crash frühzeitig erkannt werden. Wie dieser Test funktioniert und was mit dem Ergebnis zu tun ist, verraten wir hier. Man schläft wieder bedeutend ruhiger, wenn man weiss, dass die Daten sicher sind.

1) Überprüfen Sie, ob folgende Programme installiert sind:

* e2fsprogs (für Programm badblocks)
* smartmontools (für Programm smartctl)

Normalerweise sind die Programm bei allen Distributionen standardmäßig dabei. Sie können natürlich auch direkt auf der Konsole nachschauen, ob die Befehle badblocks und smartctl im System vorhanden sind.

2) Nun beginnt der Test:

badblocks -vs /dev/Platte

Der Begriff Platte muss natürlich noch durch die zu prüfende Platte ersetzt werden. Der Befehl könnte dann wie folgt ausschauen:

badblocks -vs /dev/hda1

Die Suche nach defekten Blöcken hat nun begonnen - dies wird in aller Regel (je nach Größe der Platte) eine gewisse Zeit dauern. Sollte badblocks solche finden, werden nur defekte Blöcke in der Ausgabe angezeigt - je mehr es sind, desto schlechter ist es um die Platte besetllt. Sollte badblocks fündig werden (auch bei nur einem Fehler), sollte man die gesamte Festplatte sofort austauschen. Jede Festplatte besitzt etwa 1% intere Reserve mit der die defekten Blöcke verwaltet werden. Eine Festplatte mit "badblocks" ist in einem sehr schlechten Zustand und es ist in absehbarer Zeit mit einem totalen Verlust der Platte zu rechnen.

Eine Platte kann durchaus noch längere Zeit funktionieren, sie sollte aber keine relevanten Daten mehr enthalten. Komplett defekte Platten werden oft nicht einmal mehr vom BIOS erkannt, was die Datenrettung massivst erschwert.

Verschiedene Life-CDs wie Knoppix oder Kanotix haben die hier vorgestellten Werkzeuge an Bord und sind bei einer Datenrettung wertvolle Helfer.

3) Plattenselbsttest

smartctl -a /dev/Platte

Der Befehl würde dann wieder so ausschauen:

smartctl -a /dev/hda1

Wie üblich finden sich unter Linux gute und einfach Werkzeuge für die verschiedenen Belange. Von Zeit zu Zeit empfehlen wir Ihnen einen solchen Test durchzuführen - die Festplattenprüfung kann natürlich auch mit einem Skript automatisiert und dann per Email versandt werden.

Wenn badblocks fündig wird, dann heißt es: Platte auf Garantie ersetzen lassen oder wegwerfen.
 
 
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